Sicherer und kindgerechter Schulweg

Gemeinsam mit dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover (GUVH) und in enger Abstimmung mit dem Landkreis Osnabrück hat die ILE-Region einen Arbeitskreis zum Thema sicherer und kindgerechter Schulweg eingerichtet. Dessen Aufgabe ist es, in den kommenden Jahren für und mit den einzelnen Schulen angepasste Konzepte zu entwickeln. Damit soll der Schulweg für die Schüler/innen vor allem sicherer, aber auch kindgerechter gestaltet werden. Den Schwerpunkt des Arbeitskreises bilden das Thema Elterntaxis .

Fachtag Schulweg am 13.02.2020

Am 13.02.2020 waren alle Schulen, Eltern, Schüler*innen und Schulträger zum Elterntaxi-Fachtag ins See+Sporthotel in Ankum eingeladen!

> Die Dokumentation des Fachtags zum Download.

Der Arbeitskreis
Landkreis Osnabrück

Anfang Dezember 2018 traf sich der Arbeitskreis „Sicherer und kindgerechter Schulweg“ zu seiner konstituierenden Sitzung. Unter dem gemeinsamen Vorsitz der vier Samtgemeindebürgermeister/innen sind Vertreter/innen der Schulen, Eltern, Polizei, des Landkreises, der Schulträger, der Verkehrswacht und der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück Mitglieder des neu eingerichteten Gremiums.

Inhaltliche und finanzielle Unterstützung erhält der Arbeitskreis durch den Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover (GUVH), der ein neues Förderprogramm zur Schulwegsicherheit ins Leben gerufen hat. Das Nördliche Osnabrücker Land ist damit die erste Region in dem Programm „Gemeinsam für die Schulwegsicherheit“, das erst 2019 startet.

Ziel des Arbeitskreises ist die Verbesserung der Schulwegsicherheit und die Entwicklung „kindgerechter“ Schulwege. Dazu gilt es, die vielen bestehenden Maßnahmen zur Schulwegsicherheit zu koordinieren und punktuell zu ergänzen. Den Schulen soll langfristig die nötige Unterstützung geboten werden. Besondere Rücksicht soll bei der Arbeit auf die Kapazitäten aller Beteiligten gelegt und nur machbare Maßnahmen angegangen werden.

Als zentrale Aufgabe hat der Arbeitskreis in seiner ersten Sitzung die Elterntaxis herausgearbeitet. Zu den Stoßzeiten kommt es vor den Schulen zu gefährlichen Situationen: Gestresste Eltern halten in Verbotszonen oder in falscher Fahrtrichtung, Einfahrten werden blockiert, Kinder steigen zur Straßenseite hin aus oder überqueren die Straße zwischen haltenden PKW hindurch. Vor allem aber entgeht den Kindern die Möglichkeit, den Schulweg selbständig zu meistern.

Im ersten Schritt wird sich der Arbeitskreis zum Thema Elterntaxi fachliche Unterstützung einholen und die einzelnen Schritte planen.

 

Presseartikel